Frau topft Chili um

Wie wirkt Chili?

Besonders in der äußerlichen Schmerzbehandlung
hat sich ein natürlicher Wirkstoff der Chili
etabliert. Hier erfahren Sie, warum.

Chili als wirksamer Inhaltsstoff in der Medizin

Die Chili gehört zur Familie der Paprikapflanzen (Capsicum annuum). Die kleine scharfe Frucht ist nicht nur in der Küche beliebt, ihre natürlichen Inhalts- und Wirkstoffe kommen auch als traditionelles und verlässliches Heilmittel gegen Schmerzen zum Einsatz – besonders bei Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen.

Unsere „Küchenchili“ ist allerdings nicht mit einer Heilpflanze gleichzusetzen. Als arzneilich angewandter Wirkstoff muss das in der Chili enthaltene Capsaicin, der Bestandteil der Pflanze, der die Chili scharf macht, strenge pharmakologische Qualitätskriterien erfüllen.
Die Besonderheit der Chili als Heilmittel liegt also in ihrer Schärfe: Die Inhaltsstoffe Cayennepfeffer-Dickextrakt und das daraus gewonnene Capsaicin werden für ABC Wärme-Produkte als arzneilich angewandte Wirkstoffe verwendet. Cayennepfeffer-Dickextrakt ist im ABC Lokale Schmerz-Therapie Wärme-Pflaster Capsicum enthalten und sorgt für lang anhaltende, natürliche Heilwärme.
Chilischoten
Wärmekraftwerke der Natur: die Chilischote ist ein traditionelles Heilmittel.
Der natürliche Wirkstoff Capsaicin findet seine Verwendung in der ABC Lokale Schmerz-Therapie Wärme-Creme. Lokal aufgetragen, stimuliert Capsaicin die Wärme- und Schmerzrezeptoren der Haut.

Das ABC Lokale Schmerz-Therapie Wärme-Pflaster mit Sensitiv-Vlies ist besonders sanft zur Haut und enthält Nonivamid, einen dem natürlichen Capsaicin nachempfundenen Wirkstoff.

Alle drei ABC Lokale Schmerz-Therapie Wärme-Produkte vertrauen auf die starke und effektive Wirkung der Heilwärme, besonders im Einsatz gegen Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen. Sie regen die Durchblutung an, zeichnen sich durch ihre anhaltende und wohltuende Wärmewirkung aus und lindern nachweislich Schmerzen.
Capsicum wird von dem griechischen Wort “beißen” abgeleitet und weist so schon auf die bekannte Schärfe des Stoffes hin.

Chili: Ein Wirkstoff mit langer Tradition

Die Tradition des Heilmittels "Chili" reicht weit zurück und hat seine Wurzeln u. a. in Mexiko. Schon vor 7000 Jahren wurde Cayennepfeffer dort zur Linderung von Schmerzen eingesetzt, aber auch – oral eingenommen – gegen Kreislaufschwächen, Schlaflosigkeit oder bei einer trägen Verdauung.
Der Anbau des Cayennepfeffers als Arzneipflanze ist ab Mitte des
16. Jahrhunderts dokumentiert
.

Behandlungen mit Cayennepfeffer-Dickextrakt-Umschlägen wurden in Europa bereits 1850 durchgeführt und gelten als Vorläufer der Schmerztherapie bei Beschwerden an Muskeln und Gelenken.
Bereits 1928 konnte der Wirkstoff Capsaicin in ein Pflaster gegen rheumatische Beschwerden eingearbeitet werden – das erste ABC Wärme-Pflaster kam auf den Markt.
„Capsaicin stellt eine wirksame Alternative in der Schmerzbehandlung dar, insbesondere von Rückenschmerzen.“** Stefanie Conzelmann, Leiterin Forschung & Entwicklung Healthcare bei der Beiersdorf AG
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Es hat sich schnell als wirksames Mittel gegen Rücken- und Nackenschmerzen bewährt und wurde seitdem stetig weiterentwickelt. In den letzten Jahren hat sich die Forschung intensiv mit der Rolle des natürlichen Wirkstoffs Capsaicin in der Schmerztherapie beschäftigt – zahlreiche klinische Studien belegen den Einsatz als wirksame Alternative in der Therapie von Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems.

Mittlerweile nehmen die ABC Wärme-Pflaster einen wichtigen Platz in der Behandlung von muskulären Verspannungen ein, um Schmerzen effektiv und lang anhaltend zu lindern

Wie wirkt Capsaicin?

Die durchblutungsfördernden und schmerzhemmenden Scharfstoffe der Chili, deren Hauptsubstanz Capsaicin ist, machen bis zu 1 % des Trockengewichtes der Früchte aus. Noch in einer Verdünnung von 1: 10.000.000 wird Capsaicin als scharf empfunden.

Die Scharfstoffe der getrockneten Früchte führen, äußerlich angewendet, zu einer lokalen Steigerung der Durchblutung mit deutlichem Wärmegefühl und zusätzlich durch eine direkte Beeinflussung von Schmerzwahrnehmung und -weiterleitung zu einem schmerzlindernden Effekt.

Capsaicin wirkt direkt im Schmerzgebiet auf zweifache Weise

ABC Wärme-Pflaster auf unteren Rücken aufgetragen
Das ABC Lokale Schmerz-Therapie Wärme-Pflaster kann direkt auf dem Schmerzbereich angebracht werden.
Illustration Wärme-Pflaster auf der Haut
Capsaicin dringt in die Haut ein und verhindert die Aufnahme des Botenstoffes.
1. Capsaicin bewirkt eine gesteigerte Durchblutung im Anwendungsgebiet. Dies führt zu einem angenehmen Wärmegefühl und zu einer Entspannung der Muskulatur. Das Gewebe wird wieder besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, Stoffwechselendprodukte werden schneller abtransportiert.

2. Jede Art von Schmerz aktiviert Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter, wie Substanz P. Sie sind die Übermittler der Schmerzwahrnehmung vom Entstehungsort, z. B. vom Muskel, zum zentralen Nervensystem. Die Neurotransmitter werden durch Schmerzimpulse aus den Nervenenden freigesetzt und übermitteln bei ständiger Ausschüttung das Signal „Schmerz“ permanent weiter – ein Dauerschmerz entsteht.

Capsaicin unterbricht diesen Schmerzkreislauf und verhindert vorübergehend die Aufnahme von Substanz P in die Nervenfasern. Die Nervenendigungen verarmen daher an Substanz P und die Weiterleitung von lokalen Schmerzimpulsen wird unterbunden.
Durch die wirksame und lang anhaltende Linderung der Schmerzen können Sie sich wieder besser bewegen. Das ist wichtig, damit sich die Muskeln lockern und sich Rücken- und Nackenverspannungen lösen.

Wissenschaft: Capsaicin

Obwohl die Anwendung von Capsaicin bei Schmerzzuständen der Muskulatur und der Gelenke eine lange Tradition hat, wurde die Forschung zu dieser Substanz erst in den letzten Jahren intensiviert. So konnte der Wirkmechanismus und die Wirksamkeit durch klinische Studien belegt werden.
Sucht man in der medizinischen Datenbank „Medline“ nach „Capsaicin“, werden mehr als 10.000 wissenschaftliche Publikationen angezeigt.
Für alle ABC Lokale Schmerz-Therapie Wärme-Produkte wurden klinische Therapiestudien durchgeführt und die effektive Wirkweise bei chronischen Rückenschmerzen belegt. Besonders hervorgehoben wurden sowohl die praktische Anwendung des Pflasters als auch die gute Verträglichkeit.

Veröffentlicht zum Beispiel in „Pain”, einem etablierten Medizin-Journal, Nov. 2003.

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Alle ABC Lokale Schmerz-Therapie Wärme-Produkte sind ausschließlich in Ihrer Apotheke erhältlich.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

ABC Lokale Schmerz-Therapie Wärme-Pflaster Capsicum 11 mg

Anwendungsgebiete: lokale Behandlung zur Linderung von Muskelschmerzen, z. B. Schmerzen im unteren Rückenbereich. Enthält Wollwachs. Wirkstoff: Cayennepfeffer-Dickextrakt.

ABC Lokale Schmerz-Therapie Wärme-Pflaster mit Sensitiv-Vlies
Anwendungsgebiete: äußerliche symptomatische Behandlung von Schmerzen der Muskeln im Bereich der Lendenwirbelsäule und der Nackenmuskulatur. Enthält Methyl-4-hydroxybenzoat und Propylenglykol. Wirkstoff: Nonivamid.

ABC Lokale Schmerz-Therapie Wärme-Creme 750 μg/g

Anwendungsgebiete: lokale Behandlung zur Linderung von Muskelschmerzen im Bereich der Wirbelsäule. Wirkstoff: Capsaicin.